Tafelladenaktion der Realschule Hechingen:

Mit kleinen Gesten Großes bewirken – Schüler sammeln für den Tafelladen

Auch in diesem Schuljahr hat die Realschule Hechingen während der Fastenzeit wieder ein sichtbares Zeichen der Solidarität gesetzt: Schülerinnen und Schüler aller Klassen sammelten haltbare Lebensmittel und Drogerieartikel für den Hechinger Tafelladen.

Die Aktion wurde von den Fachschaften Religion und Ethik organisiert und ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Schullebens.

Zu Beginn lief die Sammlung noch recht zurückhaltend an. Mehrere Aufrufe waren nötig, um die Schülerinnen und Schüler daran zu erinnern, wie wertvoll selbst kleine Beiträge sein können. Doch nach und nach wurde immer deutlicher: Wenn alle etwas beisteuern, entsteht etwas Großes. Für viele Jugendliche wurde dabei spürbar, was es heißt, in der Fastenzeit bewusst etwas abzugeben und gleichzeitig Menschen im Blick zu haben, die im Alltag mit deutlich weniger auskommen müssen.

Besonders schön war die Begeisterung, die plötzlich in manchen Klassen aufkam.

Ein Sechstklässler berichtete stolz: „Unsere Box ist jetzt ganz voll!“

Ein Moment, der zeigte, wie motivierend es sein kann, gemeinsam etwas zu schaffen.

Am Ende der Fastenzeit konnten schließlich zahlreiche Kartons mit Nudeln, Konserven, Zucker, Kaffee, Süßigkeiten, Hygieneartikeln und vielen weiteren Produkten gefüllt werden. Die Freude war groß, als diese nun an den Tafelladen in Hechingen übergeben werden konnten. Dort nahm Frau Weck die Spenden gemeinsam mit ihrem Team dankbar entgegen.

„Für uns bedeutet jede Spende eine echte Unterstützung“, betont sie. „Die Zahl der Menschen, die auf den Tafelladen angewiesen sind, ist weiter gestiegen. Aktionen wie diese helfen uns sehr dabei, Familien hier vor Ort zu entlasten.“

Die Schulgemeinschaft der Realschule zeigt mit diesem Engagement einmal mehr, dass Solidarität nicht bei großen Gesten beginnt, sondern im Alltag gelebt wird. In der Fastenzeit – einer Zeit des bewussten Verzichts – wurde so ein wichtiges Zeichen gesetzt: Wer teilt, kann die Welt eines anderen ein kleines Stück heller machen.

Und vielleicht ermutigt die Erfahrung ja sogar dazu, auch außerhalb der Fastenzeit weiter hinzusehen, zu teilen und Verantwortung füreinander zu übernehmen.